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Jodsättigungstest

Der Jodsättigungstest ist eine aus Amerika kommende, in Deutschland noch recht wenig bekannte Methode, die Jodmangelzustände des menschlichen Körpers reeller als bisherige Laboruntersuchungen es vermochten darzustellen.

Wie funktioniert ein Jodsättigungstest?

Zur Testdurchführung verwenden wir Jodkapseln, welche der Patient einnimmt.
Danach wird über 24 Stunden der Urin in einem vom Labor zur Verfügung gesellten Sammelbehälter gesammelt. Von dieser Menge werden zehn Milliliter entnommen und in ein Labor geschickt.

Anhand der Menge des im Körper verbliebenen Jodes kann man dann den Jodmangelzustand genau feststellen.

Folgende Grundvoraussetzungen sollten gegeben sein:

Normale Nierenfunktion
Eisen- und Selenspiegel sollten ausgeglichen sein
Die Resorption über den Dünndarm sollte gewährleistet sein
Ein aktuelles Ultraschallbild der Schilddrüse sollte einen De Quervain, einen M. Basedow
Hashimoto im akuten Schub oder ein autonomes Adenom ausschließen.

Nicht geeignet ist der Test bei / für:

  • bekannter Jodempfindlichkeit
  • Schwangerschaft/Stillzeit
  • „heisse Knoten“ in der Schilddrüsen
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • M. Basedow
  • Nierenfunktionsstörungen
  • jodabhängige Hauterkrankung

Eine Auswahl an möglichen Jodmangel-Symptomen:

  • Hypothyreose
  • Hashimoto
  • Infektanfälligkeit
  • Ovarialzysten
  • Fibrozystische Mastopathie
  • Erschöpfung/Müdigkeit
  • Brustkrebs
  • Frühgeburt/Fehlgeburt
  • Infertilität
  • Depression
  • Struma

Jod benötigt bestimmte Kofaktoren, damit Jod gut resorbiert wird.
Deshalb muss dies unbedingt vorher im Labor geprüft werden:

  • Vitamine A, C, D, B12
  • Eisen
  • Selen
  • Zink
  • Coenzym Q10
  • Omega 3 Fettsäuren